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Plötzlich verschwindet ein vorgezeigtes Seidentuch und erscheint wie aus dem Nichts wieder in der Flamme einer angezündeten Kerze.

Effekt:

Nachdem der Zauberkünstler ein seidenes Tuch aus freier Hand verschwinden lässt, zeigt er beide Hände leer vor, zündet ein Streichholz an, das er mit Hilfe eines aus einer Karte geformten Leuchters auf einen ganz leeren Tisch platziert und zieht aus dessen Flamme das verschwundene Tuch wieder hervor. Der Künstler lässt darauf beide Hände vom Publikum untersuchen



Vortrag und Erklärung:

„Meine verehrten Damen und Herren! Um auch einen kleinen Teil zur Unterhaltung beizutragen, gestatte ich mir, eine kleine ‚amüsante Täuschung‘ vorzuführen und bitte Sie höflich, mir für eine kurze Zeit Ihre Aufmerksamkeit zu schenken. Wie Sie sehen, habe ich hier ein kleines Seidentuch, und zwar ist es anscheinend dasselbe, wie es hunderte gibt. Aber ich sage nur anscheinend, denn gleich werden Sie erleben, welche geheimnisvolle Macht darin steckt. Noch bin ich im Besitz des Seidentuchs und… ich bin überrascht, es ist plötzlich verschwunden. Aber ich hatte mir vorgenommen, Ihnen damit einige Kunststücke vorzuführen. Ja, was mache ich denn nun? Ich bin wegen dieses Zwischenfalls tatsächlich ganz fassungslos. Gut, dann müssen wir anders vorgehen: Liebe Zuschauer, überzeugen Sie sich bitte, dass meine Hände vollständig leer sind, mich das Tuch also wirklich ‚heimlich‘ verlassen. Würde jemand aus dem Publikum bitte so liebenswürdig sein, mir eine Visitenkarte zu überlassen? Oh, ich danke Ihnen sehr. Diese Karte werde ich nun zunächst magnetisieren, mir sie dann quasi als Lichtbehälter einrichten, da ich gerade keinen Leuchter zur Hand habe“ Der Künstler präpariert die Karte wie in der nachstehenden Erklärung angegeben, zündet dann die Kerze an sucht nach dem verlorenen Tuch. „Was ist denn das? Zu meinem eigenen Erstaunen finde ich hier das Seidentuch wieder? Das überrascht mich gewaltig, und ich danke Ihnen herzlich für Ihre liebenswürdige und diskrete Unterstützung. Ich bin außerordentlich glücklich, wieder im Besitz des Seidentuchs zu sein und werde es nun sehr sorgfältig aufbewahren.“



Der Künstler benötigt zur Ausführung dieses kleinen Tricks zwei gleiche seidene Tücher, wovon er das eine folgendermaßen präpariert: Er nimmt eine Streichholzschachtel, schiebt die Schublade auf ein viertel Teil heraus und stopft das kleine zusammengelegte Tuch in den durch die Schublade freigewordenen Raum der Schachtel. So vorbereitet legt er die Streichholzschachtel auf den Tisch, doch so, dass das Tuch nicht sichtbar ist. Jetzt tritt der Künstler mit dem zweiten Tuch in der Hand auf, lässt es auf beliebige Weise, vielleicht mit der Daumenspitze, verschwinden. Daraufhin zeigt er beide Hände leer vor, streift die Ärmel auf, bittet um eine Visitenkarte, faltet sie in der Mitte einmal zusammen und schneidet in den Knick ein kleines Loch, sodass er eine Wachskerze hineinstecken kann. Nun nimmt er die Streichholzdose in die linke Hand, nimmt mit der rechten Hand ein Streichhölzchen heraus und zündet dann damit die in der Karte stehende Wachskerze an. Während dieser Manipulation schließt der Künstler mit der linken Hand die Streichholzschachtel, wobei er das darin enthaltene Seidentuch in die Hand bekommt, ohne dass das Publikum den Vorgang bemerkt, weil die Aufmerksamkeit auf die rechte Hand des Zaubers gerichtet ist. Sobald der Künstler das Tuch in der linken Hand, legt er die Streichholzschachtel auf den Tisch, greift mit der linken und rechten Hand über die brennende Wachskerze und holt quasi das Tuch aus der Flamme hervor, indem er die Hände der Kerze ganz nahebringt und durch reibende Bewegung mit den Händen das Tuch erscheinen lässt. Die Flamme löscht man dabei mit dem Seidentuch aus.

Gut Trick!

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