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Ein Zuschauer schreibt ein Wort oder eine Telefonnummer auf ein Blatt Papier, steckt es ein und der Zauberer errät das Geschriebene.

Effekt:

Während der Zauberkünstler den Raum verlässt, schreibt eine Person aus dem Publikum ein beliebiges Wort, eine Zahl etc. auf ein Papier, faltet es klein zusammen und steckt es in die Tasche. Nachdem der Künstler hereingerufen wurde, erfasst er die eine Hand des Zuschauers und führt sie an einen Tisch, auf dem ein mit den Zahlen von 0 bis 9 und mit den Buchstaben des Alphabets beschriebenes Stück Papier liegt. Der Künstler bittet den Zuschauer, vorerst an den ersten Buchstaben des Wortes zu denken, führt die Hand über das Alphabet hinweg und schreibt den erratenen Buchstaben auf eine Tafel. Auf gleiche Weise findet er auch die übrigen Buchstaben heraus, bis das Wort komplett auf der Tafel geschrieben steht.



Erklärung:

Dazu benötigt der Zauberer ein glattes versilbertes oder vernickeltes Tablett und Papier, auf dem der Zuschauer schreibt, das auf beiden Seiten mit trockener, weißer und geruchloser Kernseife abgerieben ist, und zu guter Letzt einen harten Bleistift. So ausgerüstet ist bei einiger Gewandtheit der Gedankenleser fertig. Das Tablett wird vom Künstler als Schreibunterlage hingelegt und so drückt sich das Geschriebene infolge des Seifenpapiers leicht und für den Zuschauer unmerklich ab. Der Künstler muss also heim Zurückkommen in den Raum nur im Laufe des Gesprächs das Tabletts an sich zu nehmen und schon weiß er, was der Zuschauer geschrieben hat. Sollte die Schrift sehr matt sein, so muss der Künstler etwas gegen die Fläche hauchen, und erscheint dann die Schrift klar und deutlich. Das Erraten der einzelnen Buchstaben muss natürlich möglichst theatralisch geschehen, um so das Wunderbare der Handlung zu erhöhen. Am Schluss bitter der Zauberer den Zuschauer, das Blatt Papier zu zeigen.

Zu bemerken ist noch, dass die Seife nicht sehr dick auf dem Papier aufgetragen sein darf, nein, es ist sogar notwendig, das Papier nach erfolgter Präparation mit einem Stück weißen Leinen abzureiben, damit das Publikum auf keinen Fall das Trickgeheimnis bemerkt.

Gut Trick!



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