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Ein Zuschauer mischt ein Kartenspiel, ein anderer zieht eine Karte, steckt sie zurück ins Spiel. Und diese Karte befindet sich in einem verschlossenen Kuvert.

Effekt:
Ein Kartendeck wird von einem Zuschauer gut gemischt und der Zauberer lässt einem anderen Zuschauer aus dem Kartenspiel eine Karte ziehen. Nachdem diese wieder in das Spiel gesteckt wurde, wird es gut durchgemischt und mit einem Tuch bedeckt. Der Künstler holt nun aus der Tasche ein Kuvert und übergibt es Jemandem aus dem Publikum zum Aufbewahren. Daraufhin nimmt der Künstler das Tuch von dem Spiel und lässt es untersuchen. Die Karte ist verschwunden und erscheint in dem zehnfach verschlossenen Kuvert. Der Zauberer nimmt das Kartenspiel selbst nicht in die Hand.



Erklärung:
Dazu benötigt der Künstler zwei Kartendecks mit gleicher Rückseite, davon das eine unpräpariert, das andere hingegen konisch beschnitten sowie gekennzeichnet. Jede einzelne Karte des unpräparierten Spieles steckt der Künstler vor der Vorführung in ein Kuvert. Die so verschlossenen Karten sortiert er ihren Werten und ihren Farben nach, und zwar so, dass er beim Ass einer jeden Farbe beginnt. Die vier Farben verteilt der Künstler in vier verschiedene Taschen seines Anzuges, so dass er in der einen alle Herz-, in der zweiten alle Pik-, in der dritten alle Karo- und in der vierten alle Kreuzkarten hat. Um nun beim Gebrauch auch auf der äußeren Hülle den Wert der Karte erkennen zu können, macht er sich kleine Merkmale in einer Ecke des Couverts, wie zum Beispiel „P. A.“ = Pik Ass.



Natürlich dürfen diese Zeichen nur so klein sein, dass ein Uneingeweihter sie nicht bemerkt. So präpariert tritt der Künstler auf und überreicht Jemandem aus der Gesellschaft das konisch beschnittene Spiel mit der Bitte, es gut zu mischen und dann von einem anderen Zuschauer eine beliebige Karte ziehen zu lassen. Dabei ist jedoch notwendig zu beachten, dass der Künstler das Spiel derart gibt, dass alle Karten in einer Richtung liegen; sollte ferner beim Mischen eine Karte herunterfallen, so muss der Künstler (falls er nicht die feste Überzeugung bat, dass die Karte wieder richtig hineingesteckt wurde) ein anderes Kunststück machen, da durch das Herunterfallen die Lage der Karten leicht verändert und das Kunststück somit vereitelt wird.



Hat der Zuschauer eine Karte ziehen lassen, so lässt der Künstler das Spiel sofort auf ein Tablett legen, das Publikum speziell darauf aufmerksam machend, dass er das ja Spiel gar nicht mehr berührt. Jetzt gibt er genau acht, dass die Karte umgedreht in das Spiel gesteckt wird. Dies erreicht er dadurch am besten, dass er das Tablett der betreffenden Person präsentiert und bittet, die Karte auf das Spiel legen zu wollen. Dabei ist es dem Zauberer ein Leichtes, das Tablett so zu drehen, dass die Karte seinem Zweck entsprechend zum Liegen kommt. Durch einen flüchtigen Blick auf die gezeichneten Ränder der Karte erkennt er den Namen derselben, nehmen wir an, „Herz König“, sofort bittet er einen Zuschauer unter dem Hinweis, dass er das Spiel nicht mehr ergreifen wolle, dasselbe vom Tablett zu nehmen und zu mischen.



Während der Zuschauer mischt, greift der Künstler in seine betreffende Tasche, in der sich die Herzkarten befinden, nimmt das Kuvert mit dem König hervor und gibt es eine Zuschauerin zum Halten. Dann bittet er den Zuschauer, das gut durchgemischte Spiel wieder auf das Tablett zurückzulegen und dort mit einem kleinen Tuch zu bedecken. Dabei merkt er sich, wo die schmale Seite des Spieles ist. Dann bittet der Zauberer den Zuschauer, der die Karte gezogen hat, das Kartenbild zu nennen. Anschließend soll die Zuschauerin das Kuvert öffnen und sie wird sie dann darin den Herz König finden.



Im selben Augenblick ergreift der Zauberer das mit einem Tuch bedeckte Spiel und reicht es einem Zuschauer mit den Worten: „Überzeugen Sie sich, dass die Karte aus dem-Spiel verschwunden ist“, was auch tatsächlich zum größten Erstaunen des Publikums d er Fall sein wird. Zuvor ergreift der Künstler das Spiel an der schmäleren Seite, packt dabei die durch die bedeutend breitere Seite hervorragende Karte und nimmt das Kartendecke unter dem Tuch hervor. Dann gibt er das Kartenspiel einem Zuschauer zum Kontrollieren. Tuch und Karte steckt der Künstler in seine Tasche.

Gut Trick!

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