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In einem vom Publikum geliehenen Hut wäscht sich der Künstler mit Wasser und Seife die Hände und dennoch bleibt der Hut blumig trocken.

Effekt:

Nach einem beliebigen Kunststück, wobei sich der Zauberer angeblich die Hand etwas beschmutzte (zum Beispiel Sandillusion oder Tellerscheibe) leiht sich der Künstler vom Publikum einen Hut, legt Seife und Wasser hinein und wäscht sich die Hände, die er schließlich mit einem Handtuche abtrocknet. Da der Besitzer des Hutes sicherlich von diesem Vorgang nicht allzu erfreut sein dürfte, so vertröstet ihn der Zauberkünstler und erzählt von wasserdichten Hüten. Dann teilt er dem Publikum mit, er hoffe darauf, dass dieser Hut vielleicht auch zu dieser Art gehöre. Um dies zu illustrieren, hebt der Zauberer den Hut hoch und zur Belustigung des Publikums läuft aus dessen Boden Wasser heraus. Der Vorführende bedauert dieses Missgeschick, sagt dem Geschädigten Schadenersatz zu, wischt den Hut ab und will ihn dem Zuschauer zurückgeben. Doch dann fällt ihm ein, dass er wenigstens das schmutzige Wasser ausschütten muss. Der Zauberer kippt den Inhalt des Hutes, der sich inzwischen in Blumen verwandelt hat, unter das Publikum und gibt den Hut unversehrt an den Eigentümer zurück.



Erklärung:

Für diese Vorführung benötigt man ein großes Stück Seife, das ausgehöhlt und mit wasserdichter Leinwand ausgelegt ist. Den Hohlraum selbst füttert man mit einem Schwamm aus. Die entstandene Öffnung der Seife verklebt man mit gleichfarbigem Papier wie die Seile selbst ist und kann das Seifenstück so von allen Seiten vorzeigen. Im Übrigen muss der Hohlraum so groß sein, dass der Inhalt eines kleinen Wasserglases darin Platz findet. Beginnt der Zauberer sein Kunststück, so legt er die Seife in den Hut und reißt dabei das Papier auf. Dann kippt er Wasser aus einem kleinen Glas in den Hut, also in den Hohlraum der Seife. Nun nimmt der der Künstler die Seife heraus und wäscht sich scheinbar im Hut die Hände. Doch in Wirklichkeit feuchtet man die Seife am Schwamm an, wobei man auch gleichzeitig die Hände einseift und tüchtig Seifenschaum schlagen kann. Beim Herausnehmen der Seife aus dem Hut muss man natürlich sehr vorsichtig vorgehen, damit man den geliehenen Hut nicht beschmutzt. Das Handtuch, mit dem sich der Künstler die Hände abtrocknet, hängt über einem Stuhl, dessen Lehne undurchsichtig ist. Hinter der Lehne befindet sich ein zusammengebundenes Blumenbouquet, das der Zauberer beim Abtrocknen des Hutes hineinmanipuliert. Der Vorführende löst die Verschnürung der Blumen und schüttet sie unter das Publikum. Um das Wasser schließlich aus dem Hut selbst tröpfeln zu lassen, benötigt man einen sogenannten Spritzring, dessen Öffnung man etwas erweitert. Beim Abtrocknen der Hände nimmt man gleichzeitig den Ring ab.

Gut Trick!

 

 

 

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