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Der Zauberer nimmt aus einem leeren Zylinderhut Orangen, wirft sie in einen zweiten Hut, die Orangen sind plötzlich verschwunden und tauchen zur Überraschung des Publikums im ersten Hut wieder auf.

Nachdem der Zauberkünstler dem Publikum zwei leere Zylinderhüte vorgezeigt hat, stellte er einen Zylinderhut auf einen rechts neben ihm stehenden Tischchen und den anderen Zylinderhut ein Tischchen, das auf der linken Seite der Bühne steht.



Sobald der Künstler seinen Zauber vollzogen hat, ist der linke Hut mit Orangen angefüllt, die der Zauberer eine nach der anderen in den zweiten Zylinderhut wirft. Sobald der Vorrat des ersten Hutes erschöpft ist, zeigt der Künstler ihn leer vor. Nun ist er im Begriff, dem Publikum die Orangen im zweiten Hut zu zeigen, doch sind sie daraus verschwunden und bereits wieder wie durch ein Wunder in den ersten Hute hinübergewandert, die der Künstler jetzt dem überraschten Publikum präsentiert.



Als Orangen fungieren die bekannten zusammenlegbaren Bälle, die man dazu mit einem orangefarbigen Stoff überzieht und auch etwas bemalt. Eine Anzahl derartig präparierter Bälle drückt der Zauberkünstler fest zusammen und bildet so zwei flache Pakete, die er verschnürt, und von denen er eins rechts, eins links unter seine Weste versteckt.



Der Zylinderhut auf der rechten Seite ist folgendermaßen präparier: Der Boden des Hutes ist bis zur Hälfte gelöst, so dass eine nach innen zu öffnende Klappe entstellt. Wir empfehlen Ihnen, den Hut von einem erfahrenen Buchbinder präparieren zu lassen, der die Achse der Klappe durch Anbringen eines Leinewandstreifens haltbarer macht und das Ganze sieht dann natürlicher aus. Bei solchen Veränderungen sollten Sie nicht am Geld sparen.



Im Tisch auf der rechten Seite befindet sich eine Fallklappe; das linke Tischchen sowie der darauf stehende Hut sind unpräpariert. Den präparierten Zylinderhut zeigt der Zauberkünstler flüchtig vor und stellt ihn dann über die in dem Tisch angebrachte Fallklappe, indem er gleichzeitig die am Boden des Hutes entstandene Klappe nach innen zurückschlägt.



Nachdem er den zweiten unpräparierten Hut dem Publikum ebenfalls vorgezeigt hat, stellt er ihn auf den links stehenden Tisch, platziert daran unbemerkt ein Paket mit den Klapporangen und löst rasch die Schnürung des Päckchens.



Dann wirft er eine „Orange“ nach der anderen in den präparierten Hut, aus dem sie natürlich durch das Loch in die Fallklappe des Tisches gleiten. Dann zeigt der Künstler den soeben entleerten Hut als „tatsächlich leer“ vor und beim Zurückstellen des Zylinderhutes legt er unbemerkt das zweite Paket Klapporangen, deren Schnüren er wieder löst, in den Hut.



Um sodann den anderen Zylinderhut ebenfalls leer zeigen zu können, braucht er nur die Klappe in demselben herunterzudrücken. Es empfiehlt sich, dass der Künstler beim Hineinlegen des zweiten Paketes in den Hut gleichzeitig eine echte Orange hineinlegt, und diese dann am Ende des Kunststücks einem Kind im Publikum schenkt.








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